Prostatavorsorge in Edelsbach bei Feldbach
Die Prostata macht lange Zeit keine Beschwerden – auch dann nicht, wenn sich etwas verändert. Genau deshalb ist die Vorsorgeuntersuchung die einzige verlässliche Möglichkeit, Veränderungen früh zu bemerken, solange sie noch gut behandelbar sind.
Ab wann und wie oft
Für Männer wird die urologische Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr jährlich empfohlen. Gibt es in der Familie Prostataerkrankungen – etwa beim Vater oder einem Bruder –, ist ein früherer Beginn sinnvoll. Wann das in Ihrem Fall angebracht ist, besprechen wir im Gespräch.
Die Vorsorge ist keine einmalige Sache. Erst der Verlauf über mehrere Jahre macht sichtbar, ob sich ein Wert verändert – ein einzelner Messwert für sich sagt deutlich weniger aus.
Was bei der Untersuchung passiert
Die Vorsorgeuntersuchung dauert etwa 30 bis 45 Minuten und ist schmerzfrei. Sie umfasst:
- Ein ausführliches Gespräch über Beschwerden und Vorgeschichte
- Ultraschall von Niere, Harnblase und Prostata
- Tastuntersuchung der Prostata
- Blutabnahme, unter anderem für den PSA-Wert
- Harnstreifentest und Harnstrahlmessung
- Besprechung der Ergebnisse und des weiteren Vorgehens
Bitte kommen Sie mit voller Blase zum Termin – das ist für den Ultraschall und die Harnstrahlmessung nötig.
Was der PSA-Wert aussagt – und was nicht
PSA ist ein Eiweiß, das ausschließlich in der Prostata gebildet und im Blut gemessen wird. Der Wert ist organspezifisch, aber nicht krebsspezifisch: Er zeigt an, dass sich in der Prostata etwas tut – nicht, was es ist.
Erhöht sein kann er unter anderem bei einer gutartigen Vergrößerung, bei einer Entzündung, nach einer Harnwegsinfektion, nach längerem Radfahren oder nach dem Samenerguss. Umgekehrt schließt ein normaler Wert eine Erkrankung nicht sicher aus. Aussagekräftig wird der PSA-Wert erst im Zusammenspiel mit Tastbefund, Ultraschall und vor allem mit seinem Verlauf über die Jahre.
Ob und wie oft eine PSA-Bestimmung für Sie sinnvoll ist, ist deshalb eine individuelle Entscheidung, die wir gemeinsam treffen – einschließlich der Frage, was aus einem auffälligen Wert folgen würde.
Beschwerden, die abgeklärt gehören
Mit zunehmendem Alter vergrößert sich die Prostata bei den meisten Männern gutartig. Das ist für sich genommen keine Krebserkrankung, kann aber das Wasserlassen zunehmend behindern. Lassen Sie abklären, wenn Sie eines davon bemerken:
- Der Harnstrahl wird schwächer oder stockt
- Sie müssen nachts mehrmals aufstehen
- Das Wasserlassen beginnt verzögert oder dauert länger
- Das Gefühl, die Blase nicht ganz zu entleeren
- Plötzlicher, schwer beherrschbarer Harndrang
Nicht abwarten bei Blut im Harn oder im Ejakulat und wenn Sie plötzlich gar kein Wasser mehr lassen können. Das gehört rasch abgeklärt – bei Harnverhalt umgehend.
Termin für die Vorsorgeuntersuchung
Online buchen oder telefonisch unter +43 664 1414119.
Termin buchenDiese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt kein ärztliches Gespräch. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, lässt sich erst nach einer Untersuchung sagen.
